Der Gehörschutz spielt bei der Arbeitssicherheit eine große Rolle

Der Gehörschutz spielt bei der Arbeitssicherheit eine große Rolle

Am 28.04.2018 findet der offizielle „Welttag für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz" statt, welcher von der International Labour Organisation (ILO) eingeführt wurde, um auf Missstände und Lücken in der Arbeitssicherheit von Unternehmen aufmerksam zu machen. Laut ILO sterben täglich schätzungsweise 6.300 Menschen aufgrund mangelnder Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz; viele weitere leiden unter dauerhaften Folgeschäden.

Obwohl Lärm seit April 2017 als schwerwiegendes Gesundheitsrisiko gilt, wird er von vielen Arbeitgebern und -nehmern aufgrund der äußerlich nicht zu erkennenden Schäden gerne unterschätzt. Diese Woche erfahren Sie deshalb, weshalb Gehörschutz so wichtig ist und welche Möglichkeiten es zur Prävention einer Gehörschädigung gibt.

Sowohl plötzlich auftretender, lauter Lärm als auch eine konstante, leisere Geräuschkulisse belasten das Gehör merklich. Zwar machen sich Langzeitschäden erst nach zehn bis zwanzig Jahren bemerkbar, die Belastung des Gehörs beeinflusst aber auch unbewusst die körperliche Verfassung. Lärm kann Stress und damit Bluthochdruck, Konzentrationsstörungen und im schlimmsten Fall einen Herzinfarkt verursachen.

Selbstverständlich sind die Ausprägungen dieser Folgen von Betroffenem zu Betroffenem unterschiedlich. Unsere Hörgeräte-Experten beraten Sie gerne individuell bei all Ihren Fragen.

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Welcher Gehörschutz der passende ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zum einen muss er an den bestehenden Lärmpegel angepasst werden können, was vor allem bei einer wechselnden Lautstärke eine große Herausforderung darstellt. Zum anderen kann nicht jedes Material in jeder Arbeitsumgebung verwendet werden, da zum Beispiel in Lackierereien keine Silikonstöpsel eingesetzt werden dürfen.

Universelle Ohrstöpsel eignen sich vor allem für Praktikanten oder Besucher, wohingegen individuell gefertigte Otoplastiken oder ein Kapselgehörschutz für die dauerhafte Lärmbelastung unerlässlich sind. Prinzipiell gilt: Je mehr der Gehörschutz an den Träger und sein Umfeld angepasst ist, desto zuverlässiger schützt er vor Lärm.

Hierfür können Unternehmen mit einem Hörakustiker zusammenarbeiten. Dieser führt vor Ort an den betroffenen Arbeitsplätzen Lärmmessungen durch und kann anschließend für jeden Mitarbeiter eine individuell passende Otoplastik fertigen, welche seinen Bedürfnissen entspricht.

Wichtig ist neben der Lärmunterdrückung auch die Möglichkeit, Warnsignale zu hören und Gespräche zu führen, ohne den Schutz ab- oder auszuziehen. Abhängig vom Berufsfeld kann der Gehörschutz auch mit integrierten Kopfhörern, Lärmsensoren oder Bluetooth-Schnittstellen ausgestattet werden.

Welcher Lärmschutz am besten zu Ihnen passt, kann ein Hörakustiker feststellen. Wir bei PROAURIS finden für Sie einen unserer Partnerakustiker vor Ort, um Ihr Gehör dauerhaft und zuverlässig zu schützen.

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