Baby Driver – Die Flucht vor dem Tinnitus

Baby Driver – Die Flucht vor dem Tinnitus

Im aktuellen Action-Thriller Baby Driver spielt Ansel Elgort den jungen Miles, genannt Baby, welcher aufgrund seiner außergewöhnlichen Fahrkünste als Fluchtwagenfahrer für den gefürchteten Gangsterboss Doc arbeitet. Babys Markenzeichen sind seine Kopfhörer, welche er durchgehend trägt, um seinen Tinnitus mit Hilfe von Musik zu überdecken. Diese Woche erklären wir, was Tinnitus ist, ob man ihn mit Hilfe von Musik lindern kann und wie wichtig eine professionelle Beratung für Betroffene ist.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Tinnitus: dem subjektiven und dem objektiven Tinnitus. Nur etwa ein % der Betroffenen leidet unter einem objektiven, also einem von einer tatsächlichen Schallquelle im Körper ausgehenden, Tinnitus. Er kann beispielsweise durch Gefäßmissbildungen, Tubenfunktionsstörungen oder Tumore im Mittelohr verursacht werden. Da die Ursachen des objektiven Tinnitus physisch sind, sind sie sowohl messbar als auch, in den meisten Fällen, mit Hilfe von Medikamenten oder Operationen behandelbar.

Beim subjektiven Tinnitus liegt hingegen keine physische Schalquelle im Körper vor. Der Tinnitus entsteht demnach durch eine abnormale Aktivität von Nervenzellen im Gehirn. Er ist somit nicht messbar und wird nur von der betroffenen Person wahrgenommen. Die Ursachen hierfür sind vielfältig; sie reichen von einem Hörsturz über Otosklerose bis hin zu Störungen des Kiefergelenks oder der Halswirbelsäule.

Unabhängig von der Art des Tinnitus beschreiben Betroffene dieselben Symptome: Ohrgeräusche in Form eines Tons wie Pfeifen und Piepsen oder atonale Geräusche wie Klirren, Brummen, Zischen, Rauschen und Knacken.

Falls Sie weitere Informationen zu den Ursachen und Symptomen von Tinnitus wünschen, beraten unsere Experten von PROAURIS sie gerne persönlich und unverbindlich.

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Doch was können Sie tun, wenn Sie bereits unter einem Tinnitus leiden? Grundsätzlich ist von Babys Methode im Film abzuraten. Denn durch die laute Musik der Kopfhörer können Sie nicht nur Warnsignale im Straßenverkehr nicht mehr wahrnehmen, sondern auch Ihr Gehör kann durch die konstante Beschallung immer mehr geschädigt werden. Leiden Sie unter einem andauernden Tinnitus, sollten Sie zu einem HNO-Arzt gehen und sich professionell beraten lassen. Kann der Tinnitus nicht geheilt werden, wird Ihr Arzt Ihnen eine Hörhilfe sowie eine Hörgeräte Beratung durch einen Hörakustiker empfehlen.

Hörgeräte, welche speziell für die Behandlung von Tinnitus entwickelt wurden, verfügen über einen so genannten Noiser. Dieser neutralisiert mit Hilfe eines „Gegengeräusches" die störenden Ohrgeräusche des Tinnitus. Neben einem leichten Rauschen können Betroffene auf Wunsch auch leise, entspannende Musikstücke hören, welche nicht nur den Tinnitus ausgleichen, sondern auch eine beruhigende Wirkung haben. Der Ausgleich des Tinnitus mit Musik ist, solange es sich um die richtige Musik, Dosierung und Lautstärke handelt, also prinzipiell möglich.

Leiden auch Sie unter einem Tinnitus und wünschen eine professionelle Hörgeräte Beratung? Unsere Experten von PROAURIS helfen Ihnen gerne weiter!

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