Wann ist laut zu laut für unsere Ohren?

Wann ist laut zu laut für unsere Ohren?

Ob morgens, mittags oder abends – Umgebungsgeräusche umgeben uns täglich, zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort. Das Ohr ist ein Organ, welches rund um die Uhr aktiv ist. Das bedeutet, dass wir permanent Geräusche wahrnehmen können. Für den Menschen ist diese Funktion von großer Bedeutung, da die räumliche Wahrnehmung stark von wahrgenommenen Geräuschen beeinflusst wird. Doch wann sind Geräusche auf Dauer so laut, dass sie schädlich für unser Gehör sind?

Mit dem technologischen Fortschritt steigt auch die Anzahl der Lärmquellen, mit denen wir uns arrangieren müssen – ob man es will oder nicht. Gute Beispiele für solche Lärmquellen sind Fahrzeuge im Straßenverkehr, Züge, Flugzeuge und Baustellen. Natürlich zählen auch laute Musik und Knallgeräusche von Feuerwerkskörpern o.Ä. dazu.

Die Einheit Bel wurde nach dem amerikanischen Sprachtherapeuten Alexander Graham Bell benannt. Im Falle der Lautstärke von Geräuschen sprechen wir von der Maßeinheit Dezibel, welche dem zehnten Teil eines Bels entspricht. Im Laufe der Zeit hat man festgestellt, wie laut Geräusche sein müssen, damit wir sie wahrnehmen können und ab welcher Lautstärke wir jene Geräusche besser nicht wahrnehmen sollten.

Im Prinzip werden wir als lebender Organismus keinen Ort auf dem Planeten finden, welche absolut leise (0 dB) ist. Selbst unser Atemgeräusch verursacht Geräusche in einer Lautstärke von etwa 25 dB. Geräusche bis zu einer Lautstärke von 40 dB sind vollkommen ungefährlich. Ab 40 dB empfinden wir Geräusche als störend, zumindest was unsere Konzentration betrifft. Ab circa 80 dB besteht die Gefahr eines Hörschadens bei längerer Einwirkung. Bei 120 dB ist dann die Schmerzgrenze des menschlichen Gehörs erreicht und es kann schon bei kurzer Einwirkung ein Gehörschaden verursacht werden.

Wir empfehlen Ihnen, ein wenig Vorsicht walten zu lassen, was Ihre Ohren betrifft. Denn auch die beste medizinische Behandlung kann eine Schwerhörigkeit nicht mehr völlig rückgängig machen. Jedoch können an dieser Stelle Hörgeräte oder Hörverstärker zumindest größtenteils Abhilfe schaffen.

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