Wie beeinflusst Musik die Konzentration des Menschen?

Wie beeinflusst Musik die Konzentration des Menschen?

Musik: die meisten von Ihnen werden wahrscheinlich nur einen Bruchteil an Stücken, Symphonien, Melodien und Liedern kennen, die es mittlerweile in allen erdenklichen Sprachen zu hören gibt. Schier unendlich ist die Auswahl an Genres in denen Musik auf unterschiedliche Art und Weise komponiert und produziert wird. Den Anfang machte eine aus Knochen gefertigte Flöte, welche circa 35.000 Jahre alt ist. Heutzutage benötigt man rein theoretisch nur noch den Computer, um Töne zu erzeugen und echte Instrumente zu imitieren.

Hören wir Musik so sind wir in der Lage auf Basis von Emotionen, Erfahrungen, Vorlieben und Co. für jedes Lied ein Bild in unserem Kopf zu erstellen. Dieses Bild prägen wir uns in der Regel ein, weswegen häufig Mitmenschen nach den Titeln bestimmter Lieder gefragt werden, weil sie diese beispielsweise im Radio gehört haben. Zudem stellt das Gehirn im Laufe der Zeit, zunehmend Verbindungen her, je vielfältiger die Musik ist, die man bereits gehört hat. So verbinden wir mit Jazz eine eher ruhige und stimmige Atmosphäre, während unter anderem Rock-Musik eher schnell und aufbrausend auf uns wirkt.

Durch die Instrumente, die in einem Lied zum Einsatz kommen, erzeugt man Impulse, die beruhigend wirken können, aber auch den eigenen Körper aufputschen können (Beispiel: Elektro-Musik in Diskotheken und Clubs).

In der Angelegenheit, ob Musik positiv oder negativ auf uns wirken würde, spalten sich die Meinungen in zwei Lager. Die eine Seite behauptet, dass die richtige Musik die Konzentration fördern könne, während die andere Seite fest davon überzeugt ist, dass jegliche Musik Gift für das konzentrierte Arbeiten sei.

Besonders massiv soll Musik die Konzentration beeinträchtigen, welche entweder mit Gesang versehen ist, oder schnell getaktet ist. Das bedeutet, dass in kurzer Zeit, verhältnismäßig viele Töne gespielt werden. Ruhige Musik, hauptsächlich Instrumentale, mit einem langsamen Takt und harmonischen Klängen sind grundsätzlich eher hilfreicher, als störend für uns.

Wissenschaftler fanden durch Experimente an Schülern heraus, dass es sogar passende Lieder aus bestimmten Genres gibt, die für das Lernen von Inhalten aus jeweiligen Fachbereichen die Konzentration anregen können. Während Naturwissenschaften eher auf langsame Musik mit maximal 80 Schläge die Minute setzt, wird in kreativen Köpfen die Leistung durch Musik mit etwa 140 Schlägen die Minute erhöht.

Nichtsdestotrotz ist es schwierig eine allgemein gültige „Lösung" zu finden, da sich jeder Mensch voneinander unterscheidet. Daher sehen wir es als wichtig und richtig an selbst auszuprobieren, ob man überhaupt mit Musik in der Lage ist sich zu konzentrieren, oder nicht. Auch in diesem Fall gilt: "Probieren geht über Studieren."

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