Hörgeräte der Einstiegsklasse


Nachdem man sich dafür entschieden hat, eine Unterstützung des Hörvermögens zu tragen, bleibt die Frage offen, für welche Preisklasse man sich entscheidet. Für Hörgeräte der Einstiegsklasse zahlt der Träger meist keine oder nur geringe Zuzahlungskosten.

Die Krankenkassen übernehmen bei den Hörgeräten der Einstiegsklasse fast komplett die Kosten sowie die sechsjährige Nachversorgung durch einen Hörakustiker. Für die sogenannten Nulltarif-Hörgeräte der Einstiegsklasse ist lediglich eine Eigenbeteiligung von 10 € pro Ohr nötig.Insgesamt gibt es vier Preisklassen, für welche man folgenden Eigenbetrag aufbringen muss:

  • Einstiegsklasse 10 € bis 750 €

  • Mittelklasse 751 € bis 1.500 €

  • Oberklasse 1.501 € bis 2.250 €

  • Premiumklasse 2.251 € bis 3.000 €

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Ein Hörgerät der Einstiegsklasse bedeutet keinesfalls, dass der Hörverlust nicht ausreichend kompensiert wird, sondern lediglich, dass einige Zusatzfunktionen bei diesen Basis-Hörgeräten der Einstiegsklasse nicht immer vorhanden sind. In allen Preiskategorien müssen die Hörgeräte der Einstiegsklasse laut einem Beschluss des Deutschen Schwerhörigenbundes die gängigsten Hörverluste ausgleichen. Ob zusätzlich moderne Funktionen wie eine Smartphonefähigkeit oder eine Tinnituskompabilität bei den Hörgeräten der Einstiegsklasse enthalten sind, ist dem Hersteller überlassen.

Anhand des Höralltags kann man meist schon abwägen, welche Preisklasse für den Betroffenen ausreichend ist. Menschen die einen äußerst aktiven und abwechslungsreichen Alltag führen und beispielsweise viel Reisen, können mit einem Modell der Oberklasse oder Premiumklasse wesentlich mehr Komfort erreichen. Im Gegensatz dazu reicht ein Hörgerät der Einstiegsklasse für Träger, die sich oft in gewohnten Hörumgebungen befinden und einen eher entspannten ruhigen Alltag bevorzugen, völlig aus.

 

7 Gründe für ein Hörgerät

  1.  

    Sie können Ihre Umgebung wieder im vollen Umfang wahrnehmen; die Stimmen Ihrer Liebsten und Naturgeräusche wie Vogelgezwitscher hören sich wieder klarer an

  2. Die ganze Klangfacette der Musik kann wieder wahrgenommen werden und Sie benötigen keinen Untertitel mehr, wenn Sie Fernseher schauen

  3. Das Führen von Gesprächen fällt Ihnen deutlich leichter, selbst wenn Sie sich in einer lauten Hörsituation befinden

  4. Sozialer Rückzug war gestern! Sie verstehen Ihre Mitmenschen wieder in jeder Situation, sodass Sie selbst an sozialen Festivitäten ohne große Höranstrengung teilnehmen können

  5. Warnsignale wie das des Rauchmelders oder im Straßenverkehr können wieder wahrgenommen werden

  6. Durch die moderne Technologie können die Hörparameter individuell an Ihren Hörverlust angepasst werden

  7. Das Design gepaart mit der innovativen Technologie sorgt dafür, dass die hinter oder im Ohr getragenen Geräte von außen kaum mehr bemerkbar sind.

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Wegen diesen Gründen könnten Sie ein Hörgerät der Einstiegsklasse benötigen

 

Berufsbedingte Schwerhörigkeit

In vielen Berufen haben Menschen tagtäglich mit einem erhöhten Lärmpegel zu tun. Egal, ob es auf Baustellen die lauten Geräte, im Steinbruch die Sprengungen oder als Musiker oder Lehrer die dauerhaften Schallbelastungen sind, nahezu in jedem Beruf ist man häufig Lärm ausgesetzt und kommt früher oder später um ein Hörgerät der Einstiegsklasse nicht herum.

 

Schwerhörigkeit durch Musik

Seit Einführung des tragbaren Kassettenrecorders, hören immer mehr Menschen Musik mit Kopfhören. Durch die Erfindung des MP3 Players erhielt diese Angewohnheit nochmals einen Schub. Das Problem ist, dass viele vor allem junge Leute die Musik sehr laut hören und dabei nicht merken, wie sie stetig ihrem Gehör schadet. Zudem kommen Diskothek- und Rockkonzertbesuche dazu, welche häufig ohne einen angemessenen Gehörschutz besucht werden und das Gehör extrem schädigen können.

 

Stressbedingte Schwerhörigkeit

Der Leistungsdruck und die berufliche Ungewissheit führen immer mehr dazu, dass bereits junge Leute unter einem Burn-Out-Syndrom leiden. Häufiges Anzeichen für ein anhaltendes erhöhtes Stresslevel ist ein Hörsturz, der sich durch einen einseitigen, plötzlich auftretenden Hörverlust äußert. In diesem Fall sollte man umgehend einen HNO-Arzt aufsuchen, um einer dauerhaften Schwerhörigkeit vorzubeugen.

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Bauformen

Prinzipiell unterscheidet man zwischen den zwei gängigsten Bauformen, welche man beide als Hörgerät der Einstiegsklasse erhalten kann: Den Hinter-dem-Ohr- (HdO) und den Im-Ohr-Geräten (IdO).

Wie der Name schon sagt, wird das eine Modell hinter und das andere im Ohr getragen. Diese Bauformen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Handhabung, sondern auch im Tragekomfort und der Klangqualität. HdO`s haben meist eine etwas natürlichere Klangqualität als die im Ohr getragenen Geräte und zudem können sie von jedem getragen werden, da sie beinahe jede Art des Hörverlustes kompensieren. Zudem ermöglicht diese Bauform häufiger eine manuelle Bedienung durch einen Programmwahltaster, da das Gehäuse hinter dem Ohr sitzend und einfach zu erreichen ist. Mittlerweile sind die Geräte so klein und unauffällig und als Mini-HdO`s von vorne selbst bei kurzen Haaren fast nicht mehr sichtbar.

Standard-HdO

Oticon Dynamo SP4

Oticon Dynamo SP8 Standard Hinter-dem-Ohr-Hörgerät

Mini-HdO

Phonak Bolero B30-M

Phonak Bolero B30 Ex-Hörer

Im-Ohr-Geräte gibt es ebenfalls in verschiedenen Bauformen, welche sich einerseits in der Größe und andererseits darin unterscheiden, wo im Ohr Sie sitzen. Die größte Variante ist das Concha-Modell (lat. Ohrmuschel), das in der Ohrmuschel getragen wird. Die kleinere Variante ist das IC-Gerät (engl. In canal), welches direkt im Gehörgang sitzt und von außen wesentlich weniger sichtbar ist als die Concha-Bauform.

Concha

Phonak CROS B

Phonak-CROS-B-proauris.png

IC

Audio Service Icon 3

Audio Service Icon 3

IdO`s werden meist als Gehörgangs verstopfend empfunden und sind nicht für jede Form des Gehörgangs geeignet, da dieser vor allem weit genug sein muss. Zudem kompensieren gerade Im-Ohr-Hörgeräte der Einstiegsklasse oft nur leicht- bis mittelgradige Hörverluste.

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