Hörgeräte der Einstiegsklasse


Nachdem man sich dafür entschieden hat, eine Unterstützung des Hörvermögens zu tragen, bleibt die Frage offen, für welche Preisklasse man sich entscheidet. Für Hörgeräte der Einstiegsklasse zahlt der Träger meist keine oder nur geringe Zuzahlungskosten. Die Krankenkassen übernehmen bei den Hörgeräten der Einstiegsklasse oft komplett die Kosten sowie die sechsjährige Nachversorgung durch einen Hörakustiker. Ein Hörgerät der Einstiegsklasse bedeutet keinesfalls, dass der Hörverlust nicht ausreichend kompensiert wird, sondern lediglich, dass einige Zusatzfunktionen bei den Basis-Geräten nicht immer vorhanden sind. In allen Preiskategorien müssen die Geräte laut einem Beschluss des Deutschen Schwerhörigenbundes die gängigsten Hörverluste ausgleichen. Ob zusätzlich moderne Funktionen wie eine Smartphonefähigkeit oder eine Tinnituskompabilität enthalten sind, ist dem Hersteller überlassen. Anhand des Höralltags kann man meist schon abwägen, welche Preisklasse für den Betroffenen ausreichend ist. Menschen die einen äußerst aktiven und abwechslungsreichen Alltag führen und beispielsweise viel Reisen, können mit einem Modell der Oberklasse oder Premiumklasse wesentlich mehr Komfort erreichen. Im Gegensatz dazu reicht ein Hörgerät der Einstiegsklasse für Träger, die sich oft in gewohnten Hörumgebungen befinden und einen eher entspannten ruhigen Alltag bevorzugen, völlig aus.

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Bauformen

Prinzipeill unterscheidet man zwischen den zwei gängigsten Bauformen: Den Hinter-dem-Ohr- (HdO) und den Im-Ohr-Geräten (IdO). Wie der Name schon sagt, wird das eine Modell hinter und das andere im Ohr getragen. Diese Bauformen unterscheiden sich nicht nur in ihrer Handhabung, sondern auch im Tragekomfort und der Klangqualität. HdO`s haben meist eine etwas natürlichere Klangqualität als die im Ohr getragenen Geräte und zudem können sie von jedem getragen werden, da sie beinahe jede Art des Hörverlustes kompensieren. Zudem ermöglicht diese Bauform meist eine manuelle Bedienung durch einen Programmwahltaster, da das Gehäuse hinter dem Ohr sitzend und einfach zu erreichen ist. Mittlerweile sind die Geräte so klein und unauffällig und als Mini-HdO`s von vorne selbst bei kurzen Haaren fast nicht mehr sichtbar. IdO`s werden meist als Gehörgangs verstopfend empfunden und sind nicht für jede Form des Gehörgangs geeignet. Zudem kompensieren gerade Im-Ohr-Hörgeräte der Einstiegsklasse oft nur leicht- bis mittelgradige Hörverluste. Alle Informationen über Hörgeräte der Einstiegsklasse finden Sie bei PROAURIS.

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