Wie funktioniert ein Hörgerät?


In modernen, digitalen Hörgeräte steckt weit mehr Technik, als man einem so kleinen Gerät zutrauen würde. Doch letztendlich bestehen sie in allen Größen, Formen und Farben aus den gleichen fünf grundsätzlichen Bauteilen:

  1. Mikrofonpaar

  2. Prozessorchip

  3. Verstärker

  4. Lautsprecher

  5. Batterie oder Akku

Ein Mikrofonpaar nimmt akustische Schallereignisse (z.B. Musik, Gespräche, Lärm) auf und wandelt sie in elektrische Signale um. Zwei Mikrofone ermöglichen dem Hörsystem eine Unterscheidung von hinten und vorne, sowie eine Verstehensverbesserung in schwierigen Hörsituationen durch eine einstellbare Richtcharakteristik.

Ein Prozessorchip analysiert und bearbeitet das Signal passend zum Hörverlust des Trägers. Dabei berücksichtigt der Chip zum einen die Lautstärke- und Frequenzabhängigkeit des Ohres, zum anderen ist es

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dem Hörakustiker möglich, spezielle Filter zu aktivieren, die z.B. Lärm von Sprache unterscheiden und störgeräuschreiche Situationen durch bestimmte Unterdrückungsmechanismen für den Hörgeräteträger optimieren.

Das bearbeitete Signal wird an den Verstärker weitergegeben, der - wie der Name schon sagt - das Signal so verstärkt, dass der Hörverlust bestmöglich ausgeglichen wird. Anschließend wird das Signal dann an den Lautsprecher weiterleitet.

Der Lautsprecher (oder auch Hörer genannt) wandelt das immer noch elektrische Signal in ein akustisches um und leitet es über einen Schallschlauch oder ein Kabelsystem ins Ohr zum Trommelfell. Um diese ganze Verarbeitung möglich zu machen, benötigt ein Hörsystem allerdings Strom. Dieser wird von einer Batterie, oder heutzutage teilweise auch von einem Akku, geliefert.

Hörgeräte, wie man sie von früher noch kennt, arbeiten mit analoger Verstärkungstechnik. Das bedeutet, dass zwar auch diese Systeme mit mindestens einem Mikrofon, einem Verstärker und einem Lautsprecher ausgestattet sind, jedoch das eigentliche Herzstück, wie es in digitalen Systemen der Prozessor ist, fehlt. So konnten die Hörakustiker früher wenig bis gar nicht auf sich ändernde Situationen im akustischen Alltag des Trägers durch Aktivierung verschiedener Filtermechanismen reagieren. Eine manuelle Veränderung der Lautstärke durch Betätigung eines Lautstärkestellers am Hörgerät war dem Träger zwar möglich, aber die eigestellte Grundverstärkung konnte nicht für leise, mittlere und laute Schalleingänge unterschiedlich bearbeitet werden.

Heutige Hörsysteme sind ausgereifte Hochleistungscomputer, die einem Schwerhörigen das Leben durch eine fachgerechte Einstellung und erheblich erleichtern können.


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