Induktionsspule


Bei einer induktiven Übertragung können mit Hilfe der Induktion Signale vom Sender zum Empfänger wie beispielsweise an Hörgeräte, Hörverstärker oder Cochlea-Implantate kontaktlos übertragen werden. Zudem finden sich Induktionsspulen auch in Telefonen für Schwerhörige, damit der Ton des Gesprächspartners direkt in den Geräten empfangen werden kann.

 

 

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Wie funktioniert eine Induktionsspule?

Bei der elektromagnetischen Induktion wird durch Änderung des vom Leiter umschlossenen Magnetfeldes oder durch Bewegung eines elektrischen Leiters, zum Beispiel in Form einer Leiterschleife, im Magnetfeld eine elektrische Spannung (Induktionsspannung) und ein Stromfluss (Induktionsstrom) erzeugt. So entsteht eine Induktionsspannung, welche von der Induktionsspule aufgenommen wird. Diese Umwandlung der mechanischen Bewegung in elektrische Spannung kann auch über die Lorentzkraft hergeleitet werden. Die in einem Hörgerät verbaute Elektronik ist allerdings nicht so kompliziert, wie beispielsweise die, welche für die Schaltung von Ampeln oder Induktionsherden benötigt wird. Die Induktionsspule, auch Telefonspule oder T-Spule genannt, empfängt das elektromagnetische Signal, welches von einer Induktionsschleife gesendet wird. So kann man diese Induktionsschleife, welche man auch als induktive Höranlage oder Ringschleifensystem bezeichnet, nutzen, um Audiosignale wie Musik und Redebeiträge in Veranstaltungsräumen für schwerhörige Personen zugänglich zu machen. Dabei wird mit Hilfe von elektrischem Strom ein magnetisches Feld erzeugt. Induktive Höranlagen sind heutzutage Bestandteil fast jeder modernen Beschallungsanlage, welche Audiosignale verstärken und mittels Lautsprecher für das menschliche Gehör wahrnehmbar machen. In einem Hörgerät oder einem Cochlea- Implantat (CI) ist die eingebaute T-Spule ein winziges Stück Metall, welches eng mit Kupfer umwickelt ist. Die Windungen ermöglichen es, magnetische Energie in ein elektrisches Signal umzuwandeln und dadurch ein akustisches Signal im Hörgerät zu schaffen. Im Gegensatz zu Widerständen oder Kondensatoren werden Induktionsspulen allerdings wesentlich seltener verwendet.

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Vorteile der Induktionsspule

Bei der Übertragung der Audiosignale mittels einer Induktionsspule sind störende Hintergrundgeräusche meist weniger stark zu hören. Beispielsweise wenn bei einer Rede der Sprecher direkt ins Mikrofon spricht und dieses so ausgelegt ist, dass nur seine Stimme, ohne störende Hintergrundgeräusche aufgenommen wird, wird auch folglich nur dessen Stimme an das Gerät weitergeleitet. Das Gehörte kommt im Gegensatz zu den Audioaufnahmen über Richtmikrofone von Hörgeräten oder Hörverstärker störungsfrei beim Empfänger an.

Wie empfangen Hörgeräte und Implantate die Signale?

Viele Modelle verfügen heutzutage über eine Induktionsspule, auf die man mit einfachen Handgriffen wechseln kann. Dazu muss man meist einen Kippschalter am Gehäuse nach der Freischaltung vom Hörakustiker, auf die „T-Stellung“ umstellen und kann dann Audiosignale aus einem Magnetfeld empfangen. Bei Cochlea-Implantaten erkennt das Gerät automatisch, dass es sich für die Übertragung durch die T-Spule entscheiden sollte, sodass Sie immer die idealen Hörbedingungen haben.

Die induktive Sprachübertragung ist die bisher einzige hersteller-übergreifende drahtlose Übertragungstechnik. Diese Technologie ist gerade für die Teilhabe am öffentlichen sozialen Leben sehr wichtig. Durch die geringe Größe des winzigen Metallstücks, kann man es sogar in Im-Ohr-Geräte einbauen. Diese Technik macht es den Betroffenen wieder möglich, Konzerten, Reden, Theatern und Kinobesuchen beizuwohnen, ohne dabei einen Nachteil zu verspüren - allerdings nur in den Veranstaltungsstätten in denen die Technik vorhanden ist.

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