Hörverlust


Was ist ein Hörverlust?

Ihr Hörvermögen hat direkte Auswirkungen auf Ihre Lebensqualität und Ihr soziales Umfeld. Durch die in der Medizin unterschiedenen vier Arten des Hörverlustes kann es zu starken Beeinträchtigungen kommen.

  • Die meist einzige Möglichkeit, die Hörminderung auszugleichen ist ein Hörgerät

  • Im Schnitt vergehen in Deutschland etwa sieben Jahre, bis Betroffene aktiv werden und sich entschließen, zum HNO-Arzt oder zum Hörakustiker zu gehen

  • Um die Lebensqualität zu sichern und eine Minderung der Schwerhörigkeit zu erzielen, sollte man so früh wie möglich handeln. So können die Auswirkungen der Schwerhörigkeit durch eine Früherkennung minimiert werden.

Um ein besseres Verständnis für einen Hörverlust zu erlangen, geben wir nachfolgend einen Überblick und stellen Ihnen die vier Arten und Ursachen des Hörverlustes vor.

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1. Schallleitungsschwerhörigkeit (konduktiver Hörverlust)

Die Schallleitungsschwerhörigkeit ist eine Störung des Außen- oder Mittelohrs, welche die Übertragung von Schallschwingungen auf das intakte Innenohr verhindert.

Durch diese Störung wird das Hörvermögen gemindert, wobei die Wahrnehmung von Sprachsignalen abnimmt. Die Schallleitungsschwerhörigkeit kann sowohl permanent als auch vorübergehend auftreten. Eine Blockade der Gehörknöchelchen in Folge einer Mittelohrentzündung kann ein Grund einer vorübergehenden Schallleitungsschwerhörigkeit sein. Hierbei kann eine medikamentöse Behandlung oder eine Operation helfen.

Bei einer anhaltenden Schallleitungsschwerhörigkeit hingegen kann die gestörte Schallweiterleitung zum Innenohr durch Erhöhung des Schalldrucks mittels eines passenden Hörgeräts ausgeglichen werden.

Unsere Experten stehen Ihnen bei der Auswahl gerne zur Verfügung.

 

Ursachen einer Schallleitungsschwerhörigkeit

Je nachdem ob es sich um ein vorübergehendes oder permanentes Problem im Außen- bzw. Innenohr handelt, gibt es vielfältige Therapieansätze. Ohrenschmalzpfropfen (Cerumen obturans) und Fremdkörper oder Entzündung des Gehörgangs können vorübergehende Ursachen der Schallleitungsschwerhörigkeit sein.

Permanente Störungen können Ohrmuschelfehlbildungen, Gehörgansfehlbildungen, chronische Mittelohrentzündungen oder ein Loch im Trommelfell, sowie Otosklerose, wobei die Steigbügelplatte durch Knochenbildung im Bereich des ovalen Fensters der Hörschnecke versteift, wird sein.

Erfahren Sie mehr: Schallleitungsschwerhörigkeit

2. Sensorineuraler Hörverlust

Beschreibung eines sensorineuralen Hörverlusts

Bei dieser Art des Hörverlustes werden bestimmte Frequenzen durch eine Schädigung im Innenohr nicht an das Gehirn weitergeleitet. Die Wahrnehmung der Lautstärke bleibt unbetroffen. Allerdings werden Laute anders wahrgenommen und die Sprachverständlichkeit nimmt ab. Vor allem Laute wie p, k, f, s, sch fallen dadurch aus. Die Anpassung eines geeigneten Hörgerätes kann dies erfolgreich kompensieren.

 

Ursachen eines sensorineuralen Hörverlusts

Diese Art von Hörverlust wird vor allem durch Lärm hervorgerufen. Hörsturz, Schädeltrauma, Tumore, genetisch bedingte Schwerhörigkeit, Altersdegeneration und Virusinfektionen wie Mumps, Masern und Röteln sind weitere Ursachen eines solchen Hörverlustes.

3. Kombinierter Hörverlust

Beschreibung eines kombinierten Hörverlusts

Bei einer kombinierten Schwerhörigkeit liegt sowohl eine Schallempfindungsschwerhörigkeit als auch eine Schallleitungsschwerhörigkeit vor. Die Behandlung kann bei einem leichten Hörverlust mit Medikamenten, bei einem mittelschweren Hörverlust mit Hörgeräten und bei einem schweren Hörverlust mit einem Knochenleitungsimplantat erfolgen. Die Entscheidung, welche Methode der Behandlung gewählt werden sollte, liegt bei dem zuständigen HNO-Arzt bzw. Hörgeräteakustiker.

 

Ursachen eines kombinierten Hörverlusts

Ursachen können chronische Mittelohrentzündungen, Otosklerose bei Mitbeteiligung des Innenohres, sowie unabhängige Ursachen für Schallleitungs- und Schallempfindungsschwerhörigkeit sein.

Informieren Sie sich weiter: Schallempfingungsschwerhörigkeit

 

4. Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

Beschreibung einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung

Bei der auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung bleibt das äußere Ohr meist unbetroffen, jedoch kann die akustische Wahrnehmung eingeschränkt sein. Das zentrale Nervensystem kann in seltenen Fällen ebenfalls gestört werden.

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