BiCROS/CROS-Versorgung: Was tun, wenn ein Ohr komplett taub ist?

BiCROS/CROS-Versorgung: Was tun, wenn ein Ohr komplett taub ist?

In unseren ersten drei Teilen der Serie „Rund ums Hörgerät", haben Sie bereits erfahren, wie ein Hörgerät funktioniert, wie es gesteuert wird und über welche Stromquellen es verfügt. Sind Sie auf der Suche nach einem Hörgerät, werden Sie sicher auch einige Male über die Begriffe CROS/BiCROS-Versorgung stolpern. Welche Technologie hinter diesen Schlagwörtern steckt, klären wir heute.

Prinzipiell sind alle Hörverluste unterschiedlich. Manche Betroffene nehmen keine hohen Töne mehr wahr, andere wiederum haben Probleme damit, Gespräche in größeren Gruppen zu führen und wieder andere leiden nur an einem Ohr unter einer Hörminderung. Doch unabhängig davon, von welcher Art die Schwerhörigkeit ist, sollte sie mit einem Hörgerät bestmöglich ausgeglichen werden. Kann ein Ohr gar keinen Schall mehr aufnehmen und ist damit nahezu oder komplett taub, werden oft so genannte CROS/BiCROS-Geräte verwendet.

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CROS-Verstorgung

Diese Methode wird vor allem dann angewandt, wenn der Träger auf dem einen Ohr taub ist, auf dem anderen jedoch weiterhin hören kann. Der auf das taube Ohr treffende Schall wird mittels eines Mikrofones aufgenommen und an einen Empfänger weitergeleitet, der am gesunden Ohr angebracht ist. Der Betroffene kann somit auch Signale und Sprache, die auf das hörgeschädigte Ohr treffen, wieder wahrnehmen und ist in seinem Richtungshören nicht weiter eingeschränkt.

Die Kommunikation zwischen Sender und Empfänger kann dabei entweder über Funk oder über Kabel erfolgen. Die kabellose Variante ist zwar unauffälliger, zeichnet sich aber auch durch einen hohen Strom- und damit Batterieverbrauch aus, welcher sich dann in den laufenden Kosten bemerkbar macht.


BiCROS-Versorgung

Grundsätzlich unterscheidet sich die BiCROS-Variante in ihrer Funktion nicht sehr von der CROS- Versorgung. Auch das BiCROS-Gerät wird an dem nicht hörenden Ohr angebracht und leitet den aufgenommenen Schall dann an das gekoppelte Hörgerät weiter. Dieses allerdings verstärkt den Schall nochmals, um ihn so für das zwar besser hörende, aber trotzdem auch von einem Hörverlust betroffenen Ohr hörbar zu machen.

Welche Variante am besten geeignet ist, können Sie in einem persönlichen Gespräch mit einem Experten herausfinden. Vereinbaren Sie bei PROAURIS noch heute einen Termin bei einem Hörakustiker ganz in Ihrer Nähe!

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