Otoskopie


Was ist eine Otoskopie?

Bei einer Otoskopie, auch Ohrenspiegelung genannt, wird das Trommelfell und der äußere Gehörgang eines Patienten visuell untersucht. Die Untersuchung wird meist von einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt durchgeführt; allerdings ist der Vorgang auch bei Hörakustikern nicht unüblich.

 

 

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Wann wird Sie durchgeführt?

Die Otoskopie ist eine unkomplizierte Untersuchung, welche oft schnell aufschlussreiche Ergebnisse liefert. So führt der Hals-Nasen-Ohren-Arzt eine visuelle Untersuchung durch, um Fremdkörper, Entzündungen, Verletzungen oder Blutungen im Gehörgang und am Trommelfell festzustellen. Auch Wucherungen (Exostosen) im äußeren Gehörgang können mittels einer Ohrenspiegelung diagnostiziert werden. Die Otoskopie ist meist die erste Untersuchung, welche ein Hals-Nasen-Ohrenarzt bei Schmerzen aller Art im Ohr durchführt. Durch sie werden aufwändigere Untersuchungen in vielen Fällen obsolet, da meist ein einfacher Blick auf das Trommelfell ausreicht, um häufige Erkrankungen wie eine Mittelohrentzündung oder einen Paukenerguss zu identifizieren und danach zu behandeln. Bei Patienten mit starker Ohrenschmalzbildung wird oft eine Reinigung des Gehörgangs mit der Ohrenspiegelung verbunden.

Um eine individuelle Otoplastik herstellen zu können, dient die Otoskopie einem Hörakustiker zur Analyse der Strukturen im äußeren Ohr. Nachdem sich der Hörakustiker den äußeren Gehörgang angeschaut hat, kann er Aussagen zur Passform von bestimmten Hörgeräten treffen, zum Beispiel ob der Gehörgang für Im-Ohr-Hörgeräte geeignet ist und ob bestimmte Merkmale für den Einsatz eines Hörgerätes eine besondere Rolle im Entscheidungsprozess für ein Hörgerät spielen.

Wie funktioniert eine Otoskopie?

Ein Otoskop

Quelle: Grook Da Oger/ Wikipedia/ Veränderung: Bildgröße Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Otoskop#/media/File:Otoscope_001.jpg

Da der Gehörgang sehr eng ist und Haare oder Strukturen der Ohrmuschel die Sicht aufs Trommelfell behindern, muss ein Hilfsmittel benutzt werden. Meist wird dazu ein Otoskop zur Hand genommen, was Griff, Stromversorgung, Lichtquelle und (austauschbaren) Ohrtrichter verbindet.

Seltener wird ein einfacher Ohrtrichter in Kombination mit einem Stirnspiegel verwendet, welcher Licht von einer separaten Lichtquelle in den Gehörgang leitet. Bei aufwendigeren Untersuchungen werden auch Videootoskope benutzt. Befinden sich im Gehörgang Ohrenschmalz, Fremdkörper oder Hautschuppen, so werden diese zunächst vom untersuchenden Arzt entfernt. In hartnäckigen Fällen wird eine Ohrspülung durchgeführt. Für den Patienten gibt es bei der Ohrenspiegelung eigentlich nichts Besonderes zu beachten. Er sollte sich, wie bei jeder Untersuchung, ruhig verhalten und den Anweisungen des Arztes Folge leisten. Nach Abschluss der Untersuchung werden dann, abhängig vom Ergebnis, eventuell weitere Behandlungsschritte eingeleitet.

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